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Was Melbourne zur Kaffeemetropole macht

von am 13. April 2018

Die Kaffeeszene in Melbourne, Australien blüht mehr und mehr auf. Wissenschaft und Leidenschaft vereinen sich und machen aus einem Koffeingetränk ein ausgefuchstes Geschmackserlebnis. Da es bei der rasanten Entwicklung für Laien schwerfällt, den Überblick zu behalten, hat der Kaffeekenner und Firmenbesitzer Salvatore Malatesta einige Tipps und Zukunftsvisionen über Melbourne, den Hauptsitz seiner erfolgreichen Kaffeefirma parat.
 

 

Wer in Melbourne unterwegs ist und sich nach einer durchzechten Nacht oder einem anstrengenden Sightseeingtag nach dem süßlich-bitteren Geschmack eines Kaffees sehnt, braucht nicht lange zu suchen. Die Kaffeemetropole gibt der Bezeichnung „Stadt, die nie schläft“ eine ganz neue Bedeutung. Immerhin sucht man hier nie lange nach einem Café, in dem ein professioneller Barista kunstvolle und vor allem geschmackvolle Kaffeekreationen serviert.  

Nach dem Zweiten Weltkrieg schon wurde die Kaffeepflanze von italienischen Einwanderern nach Australien importiert. Hier stieg schnell ihre Beliebtheit, sodass sie im Laufe der Zeit nicht mehr nur den Status des Wachmachers inne trug, sondern den eines Genussmittels, welches ähnlich wie Wein weiterentwickelt und veredelt werden kann. 

Spätestens, wenn man aber als Laie im Café-Dschungel steht und sich so viele Möglichkeiten bieten, ein heiß ersehntes Koffeingetränk zu sich zu nehmen, kommt die große Frage nach dem Wohin auf. Schließlich möchte man die einzigartige Chance nutzen und das beste erhalten, was die Kaffeewelt zu bieten hat.

Salvatore Malatesta, Unternehmer und Gründer der Firma St. Ali hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, das bestmögliche aus der Kaffeebohne herauszuholen und besonderen Kaffee massentauglich zu machen. Seine Firma hat ihren Sitz in Melbourne und verkauft von dort aus international erfolgreich die begehrten Bohnen. Dabei werden nach eigenen Angaben nur die besten Kaffeebohnen aus aller Welt ausgewählt, innovativ verpackt und verschifft um so wenig Aroma wie möglich zu verschwenden.
 

 

Die Kaffeeszene in Melbourne ist dem Profi Malatesta zufolge auf der Weltrangliste ganz oben einzustufen. Dennoch muss man kein außerordentlicher Kaffeekenner sein, um die aromatischste Bohne oder die kunstvollste Latte-Art zu finden. Gerade die große Begeisterung der breiten Masse aller Einwohner von Melbourne und der leichte Zugang für alle Menschen macht Melbourne zu einer echten Kaffeehochburg. Schlechten Kaffee gibt es hier laut Malatesta quasi nicht mehr.

Auf ihrem Ruhm ruhen sich die Baristas Melbournes aber keineswegs aus. Stetig werden Brühvorgänge revolutioniert, an verschiedene Bohnen angepasst und das Wissen erweitert, um das perfekte Getränk zu erhalten. Innovative Ideen, der Mut zum Experimentieren und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem machen den Kaffeegenuss zu einer Wissenschaft, die Kunst und kulinarischen Genuss verbindet. 

Nun ist aber noch nicht die Frage nach dem Wohin geklärt. Salvatore Malatesta empfiehlt im Raum Melbourne und Victoria folgende Cafés (die Reihenfolge sagt hierbei nichts über den Beliebtheitsgrad aus):

Das Wombat Hill House Café

Laut Kaffeekenner Malatesta ist die vierte Welle des Kaffees kurz davor zu brechen. Damit ist gemeint, dass der wissenschaftliche Aspekt eine immer größere Rolle spielt. Der Barista wird somit immer mehr einem Wein Sommelier gleichkommen und mehr Fachwissen über die verschiedensten Kaffeesorten haben. Das Interesse der Kundschaft an besonderen Kaffeesorten steigt, weshalb die Verkäufer mehr Wissen über die verschiedenen Sorten haben müssen, um den spezifischeren Wünschen nachkommen zu können.


Quellen: mediahub.visitvictoria.com, stali.com.au

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