der 2.Tag auf Tour in Westaustralien
Die Nacht war eiskalt in meinem Aussenzimmer. Der Wind heulte noch beim Einschlafen durch Tür- und Festerritzen. Zum Glück zu müde, um noch viel mehr mitzubekommen. In mehrere Decken warm und gemütlich eingehüllt war ich nur noch Sekunden bei Bewusstsein, bevor ich in meinen Träumen versank.
In diesem Zimmer habe ich die Nacht verbracht. Sauber und ordentlich.. allerdings fegte der Wind ganz ordentlich um diesen Vorbau.
Dafür hatte ich den Raum für mich alleine.
Die Mädels waren im hinteren Teil des Hauses in Dorms (Mehrbettzimmer) untergebracht.
Morgens um 6:30 Uhr nimmt man nur ein sehr knappes Frühstück ein und bei ca. 12° Morgentemperatur in der Anlage bekommt der Begriff ” frisch geduscht” endlich zu den Ehren, die er verdient…..
Aber ich klage nicht. Wer ein großes Tagesprogramm vor sich hat muss damit rechnen, dass es sehr früh losgeht. Die Unterkunft war jedenfalls, trotz der an einen deutschen Frühling erinnernden Temperaturen, wirklich sehr gut und gemütlich.
Zu diesem Hotel (rechts) gehört die Backpacker Unterkunft… der clevere australische Geschäftsmann deckt halt möglichst viele unterschiedliche Reisetypen ab.
Mein Zimmer war ein 3er Dorm…. ich habe mich für das Einzelbett entschieden. Zum Glück mit ausreichenden Decken, so das ich eine recht gemütliche Nacht verbringen konnte.
Der Klassiker in nahezu allen Hostels, die ich in OZ besucht habe…
Doppelstock-Betten… oder wie man hier sagt “Bunk-Beds”.
Um 6:45 wurde der Bus wieder mit Gepäck beladen.
Schon am ersten Tag fing im übrigen ein kleiner “running gag” an, der bis zum Ende der Tour von mir durchgehalten wurde…. Ich war eigentlich immer der “Letzte”, der in den Bus einstieg und jedes Mal gab es von den Mädels irgendwelche lustigen Kommentare.. so á la: “Oh he´s here… we can go now!” oder “Ok, Seb! just entered the bus… let´s go!”
Als ich einmal etwas tiefer, vorne im Bus, in meinem Sitz sass und der Bus losfuhr, fragten einige der jungen Damen in den hinteren Reihen ganz besorgt: “Stopp ! Seb! is not here.” Unter allgemeinem Gelächter erhob ich mich aus meiner Kauerstellung und meldete, das, ich wohlbehalten schon Bus sei, was von den hinteren Reihen nur mit einem knappen “Oh…. good !” kommentiert wurde. Es war sehr schön zu sehen, wie schnell sich die Gruppe zusammengefunden hatte und jeder etwas auf den anderen achtete.
Weiter gings zum Leuchtturm an der südlichen Spitze von Augusta. Eine wilde See und anfänglich ein leicht bedeckter Himmel …….
…der sich aber später in Schäfchenwolken ändern sollte.
Mit den beiden Schweizerinnen Barbara (l.) und Martina (r.) an der stürmischen Küste von Augusta.
Ziemlich viel los bei der Fotosession.
aber schliesslich bekommt jeder sein Bild und jeder fotografiert jeden.
Und irgendwann war dann auch jeder bedient und hatte sein Bild mit Wellen, Meer und Küste im Hintergrund bekommen. So konnte es dann weitergehen…
zum ersten echten Highlight der Tour…. dem












Ui, dann stoppen die offenbar immer noch im selben im Hostel wie auf meiner Tour. Ich hatte allerdings das 4er-Zimmer neben deinem.
Und es war nicht ganz so kalt.
Das Hostel ist aber ganz nett, mit schönen Aufenthaltsräumen (gut, wir waren nur draußen, und da war es warm genug), aber vor allem war es sehr ruhig, weil außer meiner Tour nur noch die 3 Tages-Tour mit uns da war und sonst niemand.
Immerhin direkt neben dem Supermarkt (der allerdings schon zu hatte, weil wir recht spät ankamen) und schräg gegenüber vom Bottle Shop. Letzteres ist ja immer von Vorteil *g*