Weiter geht’s, oder…
…ein Tourtag kann sehr lang werden in Australien.
Bevor ich nun fortfahre mit meiner kleinen Tourbeschreibung, möchte ich euch allerdings noch drei weitere Fotos nicht vorenthalten, die sehr gut den „Spirit“ auf dieser Tourreise beschreiben..
Dass man an einem solchen Objekt wie dem Bicentennial Tree nicht „unfotografiert“ vorübergehen kann, dürfte jedem klar sein. Nicht nur für sich selbst, nein auch die Freunde zuhause, Familie und die nächsten 3-6 Generationen sollen sich selbstverständlich von diesem Wunderwerk der Natur bildlich beeindrucken lassen und ein für allemal klarstellen, was für ein mutiges Kerlchen man war (wenn man zumindest bis auf 25m geklettert ist. Auf 75m dürften die Kameras noch um so häufiger das typische Klickgeräusch in den Wald hinaus senden).
Als Abschluss jeder Besteigung wird dann noch schnell ein Gruppenfoto am Fuß des Baumes gemacht (wie man auf dem Foto oben sehen kann). Wie es dann jedoch „hinter der Kamera“ aussieht, zeigt dieser Schnappschuss, während jeder Teilnehmer der Tour sein ganz persönliches „I was at the Bicentennial Tree“-Photo bekommt.
Jeder, wirklich jeder drückte Candis seine Kamera in die Hand, bzw. legte sie schussbreit auf diese kleine Ablage. Hier sind 10 Kameras zu sehen, während Candis gerade noch mit 2 Digis direkt handierte.
Das dabei entstandene Gruppenfoto (siehe ganz oben) ist wohl der beste „Schuss“ des Tages geworden.
Und da es ohne Fun-Faktor auf dieser Tour überhaupt nicht ging, sind uns glücklicherweise auch noch einige Baumaffen vor die Linse gekommen…
Wir waren dann sogar noch so freundlich und haben die beiden zu uns in den Bus eingeladen …. man kann solche armen Tierchen ja nicht einfach sich selbst überlassen, mitten in der Wildnis !
Da der Tag nach dem Bicentennial Tree schon weit fortgeschritten war und schliesslich auch immer einige Kilometer Strecke zurückgelegt werden mussten, war unser nächster Stop in Northcliffe.
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Australier sich selbst auch auf die Schippe nehmen können, wie zum Beispiel mit diesem netten Hinweis…
Rast wurde an einer der unzähligen Campingsites gemacht, die mir auf meiner weiteren Reise noch häufig begegnen sollten. Es ist eine wirklich großartige australische Einrichtung und ein Land wie Deutschland könnte sich davon wirklich mal eine Scheibe abschneiden.
Was hier geboten wird ist schon etwas Besonderes. Nicht nur ein elektrisch oder mit Gas befeuerter Grill, auch Wasser und Strom zum Auffrischen des Camper-Bedarfs bieten die meisten „public campsites“
Für den Australier versteht es sich von selbst, dass man den Platz so wieder verlässt, wie man ihn vorgefunden hat. Daher machte unsere Campsite auch einen Eindruck wie frisch aus dem Katalog enstsprungen.
Hier würden wir nun unseren Lunch einnehmen, wofür es auch höchste Zeit war, denn einigen knurrte der Magen schon ganz ordentlich.
Wieder war alles schnell aufgebaut, ebenso wie hinterher abgewaschen und verstaut.
Die Zusammenarbeit zwischen allen klappte prima. Aber die australischen Picknick-Plätze machen es einem auch sehr leicht und sind für mich einfach der Knaller!
Sarah schmeckts anscheinend…..
…… und Anita, so wie´s aussieht auch !
Northcliffe ist ein nettes kleines Städtchen und die Bewohner scheinen sich wirklich viel Mühe zu geben, es auch an allen Ecken nett und adrett aussehen zu lassen. Selbst die Strommasten bekommen hier eine kleine, malerische Verzierung verpasst.
Der Generalstore wartet mit allem auf, was das tagtägliche Dasein so erfordert.
Und auch wer einen kleine Schluck „hochprozentiges“ braucht, ist hier an der richtigen Adresse.
Gleich neben dem Eingang wird auf einer zur Pinwand umfunktionierten Werbetafel, angeboten was der Northcliffer entweder als Dienstleistung bietet, sucht oder zu veräußern hat.
Weiter ging es auf den scheinbar endlosen Strassen Westaustraliens, immer gesäumt von der typisch roten Erde des riesigen Kontinents…
….und mehr…
… und weitere…
… und noch eine “Impression”
Nach kurzer Fahrt durch Denmark (ja… gibt´s auch hier!) dann der zweite
Höhepunkt der Tour..
Der Tree Top Walk und das Valley of the Giants.
In einer Höhe von über 40m über sehr stabilen und sicheren Plattformen kann man das Dach des Tingle Forrest bewundern … auch dieser Stopp ist atemberaubend und schon jetzt könnt ihr euch auf tolle Videoaufnahmen hier von freuen.
Der Weg durch die Baumkronen ist unbeschreiblich. Die gebaute Wegstrecke schützt den Wald vor den
tausenden von Besuchern, die sich sonst ihren Weg durch den „Tingle Forrest“ am Boden suchen müssten. Die Aussicht ist wunderbar und man bekommt manchmal sogar ein Hauch einer Ahnung, wie sich ein Vogel fühlen muss.
Nach einer guten halben Stunde hat man den „Spaziergang durch die Baumkronen“ schon hinter sich gebracht und wird mit der nächsten Attraktion dieses Waldes bekannt gemacht…
…aber vorher noch ein Eindruck vom Tree Top Walk … ein wunderschöner Ort !
…. to be continued





















