Australien News

Supermond über Australien und Neuseeland

Ein Vollmond am sternenklaren Himmel ist immer beeindruckend. Aber in der Nacht vom 14. auf den 15. November ist er „super-beeindruckend.“

Ein sogenannter Supermond tritt auf, wenn der Mond, während er voll ist, auf seiner elliptischen Erdumlaufbahn außerdem am erdnächsten Punkt ist. Das ist an und für sich kein seltenes Event – pro Jahr kommt es im Durchschnitt drei oder vier Mal vor. Doch dieses Mal ist der Mond der Erde besonders nah; Experten der NASA sprechen scherzhaft von einem „Extra-Supermond.“

Wenn er an dem Punkt seiner Bahn ist, an dem er am weitesten von uns entfernt ist, trennen uns über 406.000km von unserem Trabanten. Etwa 20 Minuten nach Mitternacht am 15. November werden es nur 356,509km sein. So nah war ein voller Mond uns seit 1948 nicht mehr; und bis es das nächste Mal so weit ist, werden weitere 18 Jahre vergehen.

Ganz voll wird der Mond zwar erst um 2:52am (in Neuseeland) bzw. 12:52 am (in Australien), es wird aber empfohlen, den Supermond bereits beim Mondaufgang zu beobachten. Denn wenn er erst am Himmel ist, ohne Referenzpunkt, ist der Unterschied zu einem normalen Vollmond nur noch schwer sichtbar – und das obwohl der Supermond bis zu 14% größer und 30% heller sein wird als ein Vollmond, wenn er am weitesten von der Erde entfernt ist.

Am besten lässt der Mond sich beobachten, wenn man an der Ostküste Australiens oder Neuseelands ist, mit direktem Blick auf den Horizont (vorausgesetzt natürlich, es sind keine Wolken da, die die Sicht versperren). Aber auch, wenn zum Beispiel ein Wald vor dem Horizont ist, ist das kein Problem; im Vergleich zu den Bäumen wirkt der Mond sogar noch größer.


© Foto: Jason Jenkins CC-BY-SA-2.0
Quelle: www.stuff.co.nz

Autor/in des Artikels

Reemda Goesmann

So weit weg wie möglich – das war Reemdas Ziel, als sie nach dem Abitur aufbrach, um Neuseeland zu bereisen. Nach elf Monaten war das Land zu einer zweiten Heimat für sie geworden, weshalb sie nun alle anderen geplanten Reiseziele aus den Augen verloren hat und regelmäßig zwischen Deutschland und Neuseeland hin- und herjettet.

Schreibe einen Kommentar

Hier kannst du einen Kommentar zum obigen Artikel schreiben.
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wie wir deine Daten verarbeiten, kannst du in unserer Datenschutzerklärung nachlesen.
Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.