von am 17. Februar 2012

SpotX Surfcamp© Foto: Konrad Langer


Umgebung:
Im Gegensatz zu dem anderen Camp in Crescent Heads ist man hier in einer „Großstadt“, bestehend aus einer kleinen Vorstadt (circa 20 süße kleine Häuser) und dem Surfcamp. Umgeben wird das ganze von Wald und Wald und.. ja, Wald. Das Camp, das ist ein großes, flaches Haus mit Rezeption, ein Shop, Aufenthaltsraum und Küche, viele bunte Wohncontainern bzw. kleine Holzhäuser, der Campingplatz und das Academyhaus. An manchen Ecken bekommt man Handynetz und Internet gibt es für ein paar Dollar die Stunde – für die coole Academycrew ist das Ganze jedoch kostenlos!

Unterkunft und Verpflegung:
Für alle, die einfach kommen, ohne einen Kurs zu belegen, gibt es einen großen zentralen Campingplatz. Sanitäranlagen stehen natürlich jedem zur Verfügung und es gibt einen süßen kleinen Platz mit chilliger Musik, Volleyballfeld, Tischtennisplatte und einem großen überdachten Tisch. Die Toiletten sind sauber, die Duschen sind warm und es gibt nebenan sogar einen kleinen Waschraum, in dem man für 3$ seine Wäsche waschen und trocknen kann.
Überall kann man Hängematten finden, bei denen man aber ein bisschen Glück haben muss, weil sie so dermaßen gemütlich sind, dass daraus kaum einer freiwillig aufsteht. Was man auch an jeder Ecke findet sind Surfbretter. Egal ob als Trennwand, Sitzbank oder Wegweiser!

© Foto: Konrad Langer

Wir, die Academy-Crew, sind in einem Haus untergebracht, was ziemlich cool ist, während alle anderen, die „nur“ einen normalen Kurs besuchen, in bunten Containern oder Zelten wohnen.
In unserem Haus gibt vier Schlafzimmer, drei davon sind mit Jungs besetzt und wir sechs Mädels sind in einem anderen Raum. Es ist ziemlich klein und hatte anfangs nur einen Schrank mit einer Stange zum Aufhängen, aber nachdem wir gefragt haben, wurden uns ein paar bunte super praktische Hängeschränke geschenkt.
Das Academyhaus hat zwei eigene Badezimmer, eine große Veranda mit Hängematte und Couch und einen eigenen Chill-Out-Raum mit TV und Sitzsäcken. Soweit ich weiß, bekommen wir demnächst auch noch irgendwas vor das Haus gebaut, damit wir unsere nassen Sachen aufhängen und die Surfbretter verstauen können. Academy rockt!

Das Essen ist sehr lecker. Für das Frühstück gibt es reichlich Obst, Müsli und einen leckeren warmen Hafer-Milch-Mix, dessen Namen ich immer wieder vergesse. Das Lunch ist kalt, man kann sich Wraps oder Sandwiches machen und zum Dinner hat man sehr viel Auswahl zwischen verschiedenen Gerichten und Salat. Tee, Kaffee und Säfte stehen immer und jederzeit zur Verfügung und Vegetarier bzw. Allergiker brauchen sich keine Sorgen machen, sich hier ändern zu müssen.

SpotX Surfcamp© Foto: Konrad Langer


Surf:
Direkt am Camp (ich kann das Meer vom Zimmer aus sehen!) ist ein riesiger Strand mit reichlich vielen unterschiedlichen Wellen. Es gibt einen Platz zum Anfangen und je besser man wird, desto weiter kann man nach links surfen. Wenn Wind oder Strömung ungüstig sind, geht’s einfach auf die andere Seite von einer kleinen Landzunge am Ende unseres Strandes, denn dort sind die Bedingungen dann perfekt!
Das einzige, was hier zu bemängeln ist, ist der Zustand des Strandes. Dank den Fluten vor ein paar Monaten liegen überall angeschwemmte Äste herum und die Anzahl der Steine im Sand ist auch gewachsen. Mittlerweile gibt es aber eine Art Trampelpfade, die man benutzen kann, wenn man zartere Füße hat.

Leute:
Die ganzen Arbeiter hier sind sehr freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Nicht alle sind aus Australien, viele sind aus England oder sonstigen europäischen Ländern. Die Akademie besteht momentan aus Leuten zwischen 18 und 26 unterschiedlichster Herkunft. Es sind nicht alle auf dem selben Fitness-Level, aber in den Stunden wird man als Einzelperson angesehen und muss daher nur Sachen machen, die man körperlich auch schaffen kann. Auch in der Mentalität gibt es einige Unterschiede, was zu vielen lustigen und interessanten Diskussionen führt :-)

PS.: Die Gerüchte über Surflehrer sind wahr! Alle braun gebrannt mit ’nem heißen Körper und ’nem lässigen Style!


© Fotos: Konrad Langer

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