Rund ums Fliegen

Alaska Airlines präsentiert neue Gepäckablagen

von am 14. Oktober 2015

Alaska Airlines präsentiert neue Gepäckablagen© Foto: S. Hopf

Seitdem Reisende mit immer größeren Handgepäcksstücken fliegen dürfen, platzen die Gepäckablagen in den Flugzeugen aus allen Nähten. Oftmals können nicht alle Gepäckstücke verstaut werden, da viele Passagiere die erlaubte Handgepäck-Grenze ausnutzen, um auf Kosten für Übergewicht (beim aufgegebenen Koffer) zu verzichten. Nun gibt es vielleicht eine Lösung: Die sogenannten „Space Bins“. Alaska Airlines hat als erste Fluggesellschaft die Boeing 737 mit den neuen Gepäckablagen in ihre Flotte aufgenommen.

Diese Space Bins sind wesentlich größer als die bisherigen Verstauräume und sollen für 50% mehr Platz für Handgepäck sorgen. In ein Ablagefach passen dann 6 Rollkoffer anstatt 4 und insgesamt ist somit Platz für 60 Gepäckstücke mehr in der Kabine als bisher. Wenn Flugreisende jetzt aber denken, dass sie somit noch größere Handgepäcksstücke mit in die Kabine nehmen dürfen, werden sie sicher enttäuscht. Die momentanen Größen-Bestimmungen (Maximalgröße: 23 cm x 36 cm x 56 cm) werden sich nicht ändern.

 

„Wir verfolgen seit einigen Jahren das Ziel, die Kabinen zu verbessern und das Fliegen komfortabler zu gestalten“, begründete Sangita Woerner, Co-Chefin im Marketing bei Alaska Airlines, die Investition von 150 Mio. Dollar in die neuen Boeings. Demnach will die Airline bis 2017 die Hälfte ihrer Flotte mit den größeren Staufächern ausgestattet haben.

Die Space Bins bringen anscheinend nur Vorteile mit sich: Beim Öffnen senken sich die Gepäckfächer um 5 cm, wodurch das Beladen schneller und einfacher geht. Flugpassagiere können außerdem in das Ablagefach hineinsehen und so besser ihr Gepäck verstauen. Auch das Schließen und Verriegeln der Gepäckablagen soll besser funktionieren.

Der größte Vorteil bei der ganzen Sache liegt darin, dass mehr Leute ihre Rollkoffer oder großen Taschen mit in den Flieger nehmen können als vorher. Für die Reisenden ist das sicherlich ein Grund zur Freude, denn so können die lästigen Extra-Kosten für die Gepäckaufgabe umgangen werden.

Inwieweit andere Fluggesellschaften bei dieser Idee mitziehen wollen, wird sich erst in der Zukunft zeigen.


© Foto: S. Hopf

Quelle: FoxNews; FlugRevue

 

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