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Sturm legt Südaustralien lahm

von am 28. September 2016

Wegen eines heftigen Unwetters ist Südaustralien derzeit ohne Strom – betroffen sind auch der Flughafen und Bahnhof in Adelaide. Heftige Regenfälle und Überschwemmungen sorgen für Verkehrschaos und zwingen auch Reisende zu einem ungeplanten Zwischenstop und viel Geduld.
 

Sturmtief in Südaustralien © Annika Schulze© Foto: Annika Schulze

 
Schlechte Nachrichten für alle die sich derzeit im Süden Australiens aufhalten: Eine Gewitterfront hat das Stromnetzwerk in der Nähe von Port Augusta so schwer getroffen, dass nicht nur Privathaushalte sondern auch große Teile des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs von der Stromversorgung getrennt wurden.

Es kann einige Stunden dauern bis die Stromversorgung wieder funktioniert, die sich automatisch abgeschaltet hat, um weitere Schäden an der Infrastruktur des Energienetzes zu verhindern. Bis dahin müssen sich Südaustralier, Touristen und Backpacker in Geduld üben, denn es kommt zu vielen Verzögerungen und Ausfällen. Im Moment ist der Bahnhof in Adelaide aus Sicherheitsgründen geschlossen worden und sämtliche Zugverbindungen – auch mit Diesel angetriebene Züge – fallen bis auf weiteres aus.

Am Flughafen Adelaide kommt es ebenfalls zu Ausfällen und Verspätungen aufgrund der ausgefallenen Stromversorgung. Es wurde angeraten, sich mit seiner Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen, um weitere Informationen und eventuelle Ausweichoptionen für seinen verpassten Flug zu bekommen. 
 

Sturm in Südaustralien © Annika Schulze© Foto: Annika Schulze

 
Durch den Sturm sind in vielen Teilen Südaustraliens erhebliche Schäden an Gebäuden und Wohnhäusern entstanden. Viele abgedeckte Dächer und umgefallene Bäume machen Straßen unpassierbar. Durch den starken Regenfall sind viele Straßen überflutet worden. Es wird geraten, sein Haus oder seine Unterkunft nicht zu verlassen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Generell sollte viel Zeit eingeplant werden, um von A nach B zu kommen.

Besonders gefährlich sind Nebenstraßen, da viele Straßenlaternen nicht funktionieren, was die Auto- oder Busfahrt nicht nur langsamer, sondern auch gefährlicher macht. Wer also heute nicht unbedingt aus dem Haus muss, sollte es sich lieber zuhause oder im Hostel gemütlich machen, bis das Wettertief vorbei ist.

Wer bereits auf der Straße ist oder am Flughafen wartet, sollte unbedingt seinen Handyakku für Notfälle sparen, um sich in ein paar Stunden über den Stand der Dinge zu informieren oder in Gefahrsituationen den Notruf wählen zu können.

Einen Liveticker findet ihr hier:  abc news liveticker


Quelle: abc.net.au; © Fotos: Annika Schulze

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