Australien News

Unwetter, Chaos und Asthma-Gefahr in Sydney

von am 5. Dezember 2016

Die tropische Hitze in Sydney verwandelt sich in ein Unwetter, das ein gehöriges Chaos in der australischen Metropole auslöst: Verspätungen am Flughafen, Probleme mit der Technik in den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Angst vor dem seit Wochen in Australien immer wieder Todesfälle einfordernden „Thunderstorm Asthma“.
 

© Foto: Philipp Santos de Oliveira

Mit dem heißen Sommer kommen in diesem Jahr eine Vielzahl an heftigen Unwettern. Bereits vor Wochen haben Meteorologen einen Trend festgestellt, der sich wohl bis zum März immer wieder bemerkbar machen wird: Hitzewellen gefolgt von starken Stürmen, Winden und Regenfällen. Das hier die Konsequenzen nicht ausbleiben, ist selbstredend.

Wie fast immer kommt es zu Verspätungen am Flughafen in Sydney, weshalb Reisende mindestens zwei Stunden mehr einplanen sollten, bis die stärksten Regenfälle vorbei sind. Auch in Zügen ist es bereits zu technischen Schwierigkeiten gekommen, die durch Blitzeinschlag verursacht wurden. Einige Züge wurden gestrichen; Passagiere müssen mit starken Verspätungen rechnen und die Ersatzbusse nutzen. Insbesondere in den westlichen Teilen Sydneys baut sich ein Unwetter auf, dass anschließend in Richtung Osten ziehen soll.

Besondere Gefahr für Asthmatiker

In diesem Jahr sorgt das Unwetter aber nicht nur für Verkehrschaos, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken für Asthmatiker. In Melbourne sind bereits 8 Menschen an den Folgen des so genannten „Thunderstorm Asthma“ (zu deutsch: Gewitter-Asthma) gestorben. Wenn sich ein starkes Gewitter in der Pollensaison entwickelt, kann es an heißen und windigen Tagen zu einer tödlichen Gefahr für Allergiker werden. Die Pollen saugen sich nämlich mit Feuchtigkeit voll. Die kleinen Partikel, die vom Wind auf Augenhöhe des Menschen geweht werden, können leicht verschluckt und eingeatmet werden. Für Allergiker kann dies verhängnisvoll enden.

Bei jeglichen Anzeichen eines allergischen Schocks sollten Betroffene umgehend einen Arzt oder das nächste Krankenhaus aufsuchen. Reisende sollten Geduld und Zeit mitbringen, oder ihre Weiterreise, wenn möglich, um ein paar Tage verschieben.


Quelle: www.news.com.au
© Foto: Philipp Santos de Oliveira

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