Surf-Instructor Ausbildung im Test

Surfcamp „Cresent Head“

von am 15. Februar 2012

Der Strand von Crescent Head© Foto: Konrad Langer

Hier steht das Leben still – und wenn nicht, dann dreht’s sich nur ums Surfen!

Umgebung:
Das ganze Camp liegt mitten im Nirgendwo, schon eine halbe Stunde vorher verliert man das Handynetz (was ich aber überhaupt nicht schlimm, sondern ganz im Gegenteil eher sehr angenehm fand!) und überall sind entweder Wälder oder Wiesen mit Kühen und Kängurus. Hier kann man sich wirklich auf das was man tut konzentrieren, Ablenkung gibt’s hier nämlich weniger!

Surfcamp Crescent Head© Foto: Linda Aulbach


Unterkunft und Verpflegung:
Da meine Gruppe aus 40 Leuten bestand, wurden wir aufgeteilt. Für einen Teil ging’s ab in den 1. Stock vom Haupthaus, für den anderen Teil in ein kleines Nebengebäude mit vielen Hängematten davor.
Die Zimmer waren wirklich sehr sauber und groß. Ich war mit fünf anderen Mädels im Zimmer, aber es gab auch „gemischte“ Räume – Männchen und Weibchen werden hier nicht so knallhart auseinander gehalten.
Sanitäranlagen befinden sich in einem Extra-Gebäude und alles ist recht einfach, aber sauber.

Auf dem Foto seht ihr links ein Stück von dem großen Haus mit Rezeption und Schlafzimmer, im Hintergrund ist das andere Schlafhaus, rechts ist der Lagerfeuerplatz und in der Mitte, wo alle Leute sitzen, wird der Theorie-Unterricht abgehalten und hier gibt es auch Essen.
Und das war wirklich lecker!! Morgens stand uns ganz viel Obst, Müsli und Toast zur Verfügung und natürlich Vegemite, wovon ich aber, wie die meisten Europäer, Abstand genommen habe. Mittags konnten wir uns – wie in Australien üblich – ein kaltes Lunch holen. Das heißt, es gibt wieder die unterschiedlichsten Sorten an Toast und viele deftige Sachen zur Auswahl. Abends wird sehr lecker gekocht und ab und an wird man sogar mit einem kleinen Eis als Nachtisch verwöhnt! 12 von 10 Punkten!

Surf
Nicht nur bei uns Anfängern wurde dieses Camp „paradiesisch“ genannt. Auch die großen Surfpro’s, die hier rumliefen meinten, der Surf sei der Wahnsinn! Direkt vom Camp aus erreicht man einen riesigen Strand, den man abhängig von Wind und Swell in der rechten oder linken „Ecke“ surfen kann. Hier sind die Wellen aber meistens ein bisschen zu groß für Beginner. Das heißt, man muss gute 15 – 20 Minuten lang am Strand entlanglaufen, um zur (für uns) guten Stelle zu kommen. Hier gabs gutes Weißwasser und weiter hinten auch recht angenehm hohe Green Waves :-)


© Fotos: Konrad Langer; Linda Aulbach

STICHWORTE
5 Kommentare
  1. Antworten

    Bianca

    7. April 2014

    Hey Linda, schon bisschen länger her dein cooler Trip aber gibt es den gleichen Surfinstructor Kurs noch?
    Ich suche nämlich nach einer Organisation welche mir das anbieten kann :) Wäre echt lieb wenn du mir sagen könntest, wie deine hiess.
    Liebe Grüsse, Bianca

  2. Antworten

    Paola

    3. Mai 2015

    Hey Linda!
    Klingt echt toll, was du so übers Camp geschrieben hast! Ich würde auch total gern die Ausbildung dort machen, mein Problem ist aber so ein bisschen das Geld…
    Glaubst du, dass man sich nebenbei irgendwie ein bisschen was verdienen kann? Also ob man dafür noch Zeit findet und ob es dafür überhaupt Möglichkeiten gibt. Du schreibst ja, dass das Camp eher abgelegen irgendwo im nirgendwo ist.
    Ich hoffe du antwortest nach so langer Zeit noch :)
    LG Paola!

  3. Nicole Löwe
    Antworten

    Nicole

    27. Mai 2015

    Hallo Paola,
    ich schreibe dir mal stellvertretend für Linda.
    Das Trainingspensum beim Surf Instructor ist ziemlich hoch, so dass du kaum Zeit und eventuell Energie haben wirst, noch arbeiten zu gehen. Jobmöglichkeiten gibt es im Camp auch nicht sehr viele, da es eine reine Surf-Location ohne Shops etc. ist.
    Solltest du weitere Fragen haben, dann lass es uns einfach wissen.

    Liebe Grüße,
    Nicole vom Reisebine-Team

    • Linda Aulbach
      Antworten

      Linda

      27. Mai 2015

      Hallo Paola,

      leider habe ich meinen Login nicht mehr, deshalb diese verspätete Antwort. Wie Nicole schon richtig geschrieben hat, wirst du wohl kaum die Zeit und die Energie haben für einen Nebenjob. Zudem ist das Camp so abgelegen, dass du theoretisch auch nur im Camp arbeiten könntest. Hier wäre die einzige Möglichkeit ein sogenannter „Grom“ zu werden, das heißt du arbeitest und bekommst dafür die Unterkunft und Verpflegung gestellt. Ob man das aber mit der Akademie kombinieren kann, kann ich dir nicht sagen. Es wird sich aber seit meiner Abreise einiges getan haben, deshalb kannst du dich bestimmt direkt ans Reisebine-Team wenden und vielleicht eine Möglichkeit finden!

      Liebe Grüße,
      Linda

      PS: Nicole, könntest du mir meine Login-Daten schicken? Dann kann ich beim nächsten Mal früher und direkt antworten :-)

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