Reise-Equipment im Test

Erfahrungsbericht zu Taschenlampen

von am 15. März 2013

Ich mache mich gerne über Reisende lustig, die ihren Rucksack unnötig beschweren, indem sie sich wie Bear Grylls ausrüsten. Australien ist zwar um einiges wilder als Deutschland, doch braucht man sich nicht auf einen Überlebenskampf vorzubereiten. Was allerdings nicht im Gepäck fehlen darf, ist die Taschenlampe! Wichtig dabei: Sie sollte klein sowie praktisch sein und möglichst nicht alle zwei Tage neue Batterien benötigen.
    

KAO Baby Swing blau  

 
Deshalb bieten sich besonders Taschenlampen an, die entweder Solarbetrieben sind oder sich per Hand ankurbeln lassen. Ich selbst hatte eine kleine Lampe dabei, die mir nach einer Minute lautstarkem Kurbeln für mehrere Minuten helles Licht spendete.

Etwas ruhiger und vor allem weniger anstrengend, dank zusätzlicher Solarzelle, ist sicher die winzige KAO Baby Swing. Sie ist so klein, dass man sie am Schlüsselbund tragen kann. Tagsüber lädt sie sich von selbst auf und wenn abends das Licht mal schwächer wird, kann man mit der Kurbel nachhelfen.
   

Buschtoilette - Copyright Laura Kluth© Foto: Laura Kluth

 
Gerade wer mit dem Auto unterwegs ist und nachts auf einem Campingplatz schläft, wird seine Taschenlampe lieben lernen. Die Wege zu den Waschräumen sind oft lang und unbeleuchtet. In richtigen Buschcamps ist dann nicht einmal die „Toilette“, oder was sich als solches bezeichnet, mit einem Licht versehen und manchmal – existiert sie auch gar nicht. Wer weiß, was in Australien alles so kreucht und fleucht, möchte sich sicherlich nicht nachts durchs Geäst tasten müssen.

Jahreszeitabhängig ist es in Australien abends um 18 Uhr schon stockfinster. Ist zu der Zeit ein Campingplatz gefunden, geht es ans Kochen und Zelt aufbauen. Allabendlich trafen mich dann mitleidige Blicke, wenn ich mit der einen Hand versuchte mein kleines Zelt aufzubauen während ich mit der anderen kurbelte. Mehrfach warf ich dann neidische Blicke auf meine Mitreisenden, die mit einer Stirnlampe auf dem Kopf zwar wie außerirdische Wesen aussahen, allerdings schon längst ihr Nachtlager aufgebaut hatten und ihr Essen kochten, während ich fluchend mit Kurbeln beschäftigt war.

Wer also wirklich vorhat, in der Wildnis zu campen oder im Auto zu übernachten, ist mit einer Kopflampe sicher besser bedient. Einziger Nachteil ist, dass sie Batterien benötigen. Allerdings halten diese auch bei mehrfachem Einsatz oft viele Wochen.

Eine schöne Idee für Doppelagenten ist auch die H3 LED Stirn- und Taschenlampen Kombination von LED LENSER. Sie ist für den praktischen Einsatz als Kopflampe zu benutzen  und lässt sich für alle anderen Gelegenheiten ganz einfach zur normalen Taschenlampe umbauen.

Als ich auf einer Fraser Island Tour mitmachte und ein Mädchen abends im Camp fragte, wo denn das Bad sei, zeigte unser Guide grinsend auf den nächsten Busch. Ohne ein Grinsen sagte er dann, dass wir uns vor Dingos in Acht nehmen und einen „Pinkelpartner“ und  Verteidigungsstock suchen sollten.

Niemals war ich dankbarer, eine Taschenlampe zu besitzen. Hinter jedem Rascheln einer kleinen Maus vermutet man doch im Dunkeln ein wildes, gefährliches Tier. Auch wer nicht campen möchte und im Hostel übernachtet, sollte nicht auf eine Taschenlampe verzichten. Hatte man einen langen Tag und möchte nur noch schlafen, schalten nervige Mitbewohner gerne das Licht im Zimmer an. Wer etwas rücksichtsvoller sein möchte, kann seine Lampe benutzen und auch spät noch lesen oder früh seine Tasche packen, ohne seine Mitbewohner aufzuwecken.
 

Einsatz der Stirnlampe im Camper 

Egal wie man in Australien unterwegs ist, eine Taschenlampe ist auf jeden Fall ein unverzichtbares Utensil im Gepäck. So brachte einmal ein Kunde in unserer Redaktion das Thema auf den Punkt: “Beim Wildpinkeln braucht man eine Taschenlampe”!


 

Bestellen kann man Taschenlampen z.B. bei Amazon:

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© Fotos: Laura Kluth; S. Hopf

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