Australien Reise-Tipps

Mit Ureinwohnern Felsmalereien auf Cape York erkunden

von am 25. April 2016

Queensland-Urlauber können auf der abgeschiedenen Cape York-Halbinsel Australiens Ureinwohner auf neuen Touren erleben. Diese bieten geführte Ausflüge zu den historischen Fels- und Höhlenmalereien in der Quinkan Region an. Die Geschichte der Aborigines reicht hier rund 30.000 bis 50.000 Jahre zurück.

TQLD-Laura_AboriginalRockArt_Guide1-800© Foto: Tourism & Events Queensland

 
Im 60-Seelendorf Laura haben Besucher die Möglichkeit, vier verschiedene heilige Stätten zu besichtigen. Die einzige öffentlich zugängliche Felsformation ist Split Rock. Nur geführt geht es dagegen zum Giant Horse und zum Mushroom Rock. Die spektakulärste Stätte sind die Quinkan Galleries. Dieser für die Ureinwohner heilige Ort, bestehend aus fünf Höhlen, kann auf einer dreistündigen Exkursion besichtigt werden. Die Aborigines-Guides erklären dabei die Entstehung und berichten ausführlich über die Bedeutung, Mythen und Geschichte.

Die Unesco setzte die Stätte auf die Top 10-Liste der weltweit seltensten „Rock Art Sites“.

Quinkan Felsmalereien

Quinkan Felsmalereien (© Foto: Tourism & Events Queensland)

Im Quinkan and Regional Cultural Centre in Laura erfahren Urlauber viel Wissenswertes über Australiens Ureinwohner, insbesondere den Stamm der Olkola People.
Das Zentrum hat von April bis November täglich von 8.30 bis 16 Uhr geöffnet. Hier beginnen auch die geführten Touren zu den Felsmalereien, die umgerechnet 3,50 Euro kosten.
Mehr Einzelheiten unter www.quinkancc.com.au.
 

Quinkan_Felsmalereien

Quinkan_Felsmalereien (© Foto: Tourism & Events Queensland)

Vor allem die Entdeckung von Gold brachte in den 1880er Jahren viele Europäer in die entlegene Region. Aber auch der Bau der Eisenbahnstrecke zwischen Cooktown und Laura sowie die Verlegung einer Telegrafenleitung nach Cape York führte zur Besiedlung, die zur wirtschaftlichen Entwicklung im Quinkan Country beitrugen.

Touristen können die bedeutenden Aborigines-Stätten rund um Laura mit dem normalen Pkw erreichen. Dank einer asphaltierten Straße und einer neu gebauten Brücke wird kein Allradwagen mehr benötigt. Die Region – rund 300 Kilometer nördlich von Cairns gelegen – ist nun ganzjährig in rund vier Autostunden erreichbar. Von Cooktown fährt man lediglich eineinhalb Stunden. Erst sind es riesige Bananenplantagen, später ist es die endlose Weite mit unzähligen Termitenbauten in allen Größen und Farben – abwechslungsreicher kann eine Autofahrt kaum sein.


Text: Globalspot; © Fotos: Tourism & Events Queensland

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